Auch im Bereich Mobilität setzt die Region auf niedrigschwellige Angebote. | © Tiroler Zugspitz Arena / Nikola Radovic
Die Tiroler Zugspitz Arena nutzt den Übergang vom Winter- in die Sommersaison, um ihr Angebot gezielt in Richtung Bike- und Familienerlebnisse auszubauen. Nach einem eventreichen Saisonfinale im April folgen im Mai neue Schwerpunkte im Outdoorbereich.
Wintersaison endet mit Event in Berwang
Den Abschluss der Wintersaison bildet Anfang April der traditionelle Waterslide Contest in Berwang, bei dem Teilnehmer mit Ski oder Snowboard über ein Wasserbecken fahren. Die Veranstaltung gilt als Publikumsmagnet und markiert den Übergang in die wärmere Jahreszeit.
Bike-Saison startet Mitte Mai
Bereits wenige Wochen später beginnt die Bikesaison. Den Auftakt macht ein mehrtägiges Event in Lermoos, das sich an sportlich aktive Gäste richtet und den Fokus auf Trendsportarten im Sommer legt.
Zentraler Bestandteil der strategischen Neuausrichtung ist ein neuer Bikepark in Ehrwald. Die Anlage am Wetterstein bietet mehrere Trails und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Biker. Damit erweitert die Region ihr Angebot im Bereich Mountainbike gezielt.
Ausbau des Sommerangebots
Neben Infrastrukturprojekten setzt die Region verstärkt auf Programme und Kurse. Geplant sind unter anderem Fahrtechniktrainings, geführte Touren sowie Angebote für Kinder und Familien. Ziel ist es, zusätzliche Zielgruppen anzusprechen und die Auslastung über die Sommersaison hinweg zu erhöhen.
Ergänzend entsteht in Ehrwald ein neuer Waldrutschenpark, der das Freizeitangebot insbesondere für Familien erweitern soll.
Ganzjährige Positionierung der Region
Mit dem Ausbau von Bike- und Erlebnisangeboten verfolgt die Tiroler Zugspitz Arena eine klare Strategie: die stärkere Positionierung als Ganzjahresdestination.
Auch im Bereich Mobilität setzt die Region auf niedrigschwellige Angebote. Gäste können mit der Gästekarte den regionalen Busverkehr kostenlos nutzen, um Ziele innerhalb der Region unkompliziert zu erreichen.
Der saisonale Übergang zeigt damit exemplarisch, wie alpine Destinationen ihr Angebot zunehmend diversifizieren, um unabhängiger von der klassischen Wintersaison zu werden.
