Der Fachverband der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich rechnet für die Wintersaison 2020/21 mit einem Minus bei den Ersteintritten von 75 %. Unter den gegebenen Bedingungen ließen sich Seilbahnunternehmen nicht gewinnbringend führen.
Der Fachverband der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich rechnet für die Wintersaison 2020/21 mit einem Minus bei den Ersteintritten von 75 %. Unter den gegebenen Bedingungen ließen sich Seilbahnunternehmen nicht gewinnbringend führen.
Die Fachgruppe der Seilbahnen in Kärnten empfiehlt den Seilbahnunternehmen des österreichischen Bundeslandes, den Betrieb bis März bzw. bis Ostern 2021 aufrechtzuerhalten. Viele Kärntner Skigebiete werden dieser Empfehlung folgen, heißt es seitens der Wirtschaftskammer-Fachgruppe.
Die in den vergangenen Tagen beschlossenen Corona-Maßnahmen lasten schwer auf den Seilbahnbetreibern in der DACH-Region und in Südtirol. Die Situation in den einzelnen Ländern im Überblick:
Rund drei Viertel der Schweizer Skigebiete sind vor den Weihnachtsfeiertagen in die Wintersaison 2020/21 gestartet. Der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr betrug bei den offenen Skigebieten 26 %, die Ersteintritte gingen von November 2020 bis nach den Weihnachtsfeiertagen um 15 % zurück.
Mit der Vertragsunterzeichnung am 16. Dezember 2020 wurden die Muttereralm Bergbahnen bei Innsbruck an das international agierende Bergbahnunternehmen Tatry Mountain Resorts mit Hauptsitz in der Slowakei verkauft. Begleitet wurde der gesamte Verkaufsprozess vom Schweizer Beratungsunternehmen grischconsulta.
Die im Jahr 1957 als Prototypanlage eröffnete Kampenwandbahn ist in vielerlei Hinsicht eine wegweisende Anlage. Erstmalig mit Klemmkraftprüfung am laufenden Zugseil, erstmalig mit eigenem „Abschleppdienst“ und erstmalig mit Polyamid-Einlageringen in den Laufrollen.
Mit dem neuen Leitwolf h2 Motion hat Prinoth erstmals ein wasserstoffbetriebenes Pistenfahrzeug vorgestellt. Das neue Konzeptmodell ist bereits am 20. und 21. Dezember 2020 im Südtiroler Alta Badia anlässlich der Weltcup-Rennen zu sehen.
Kurz vor Weihnachten werden in Südtirol mehrere hochkarätige Wintersport-Veranstaltungen abgehalten, die weitgehend ohne Besucher über die Bühne gehen. Die Events sollen für mediale Aufmerksamkeit sorgen und Stimmung für den geplanten Saisonstart im Januar 2021 machen.
Während man in Deutschland über einen „harten Lockdown“ ab Weihnachten diskutiert und viele Schweizer Skigebiete in diesen Tagen in Betrieb gehen, bekräftigen der Ticketverbund Ski Amadé und der Skizirkus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn ab 24. Dezember 2020 in die Saison zu starten.
Ab morgen Mittwoch, den 9. Dezember 2020, werden in der Schweiz in Seilbahnkabinen nur noch maximal zwei Drittel der ursprünglich dafür vorgesehenen Personen befördert. Ab dem 22. Dezember müssen Seilbahnen zudem ihr Schutzkonzept durch den Kanton bewilligen lassen.
Der Fachverband der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich hat eine Online-Petition „Für die rasche Öffnung der europäischen Skigebiete und die wirtschaftliche Rettung der Regionen“ gestartet.
Bei der Kässbohrer Austria GmbH bahnt sich die Übergabe der Geschäftsleitung an: Peter Soukal verabschiedet sich im April 2021 in den Ruhestand. Das Steuer übernimmt Christian Paar.
Aufgrund der aktuellen Situation in Innsbruck, Tirol (A), national und international rund um die Corona-Pandemie und der in Folge damit verbundenen Wahrung der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Interessen aller Beteiligten sowie der tatsächlichen Möglichkeiten, wird die Interalpin (14. bis 16. April 2021) nicht stattfinden.
Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, ist vom entsprechenden Ausschuss wiederbestellt worden. In diesem Zusammenhang forderte Hörl eindringlich rasche Planungssicherheit für die Seilbahnbranche.
Unternehmensgründer DI Christian Klenkhart zieht sich mit Jahresende nach 30 Jahren aus der operativen Geschäftsführung zurück. Ab 1. Jänner 2021 stehen DI Christian Weiler und DI Manfred Salcher an der Spitze des alpinen Planungsbüros.
Mit der für 5. Dezember 2020 geplanten Inbetriebnahme der neuen 3S-Bahn Eiger Express von Grindelwald auf den Eiger-Gletscher steht das „Generationen-Projekt” V-Bahn vor der endgültigen Fertigstellung.