Das Programm bündelt unterschiedliche Perspektiven. | © Congress Messe Innsbruck
Mit CITY CABLE CAR SOLUTIONS (3CS) etabliert sich im Rahmen der Fachmesse MOUNTAIN PLANET in Grenoble ein neues internationales Kongressformat für urbane Seilbahnmobilität. Am 22. April 2026 kommen Branchenvertreter aus Planung, Wissenschaft, Politik und Betrieb zu einem kompakten Konferenztag zusammen.
Im Zentrum stehen konkrete Projekte, aktuelle Forschungsergebnisse und strategische Ansätze zur Integration von Seilbahnen in städtische Verkehrssysteme. Veranstaltet wird das Format von der Congress Messe Innsbruck gemeinsam mit Alpexpo.
„CITY CABLE CAR SOLUTIONS ist als Treffpunkt für Hersteller, Verkehrsbetriebe, Behörden, Planungsbüros und Entscheidungsträger konzipiert. Hier werden konkrete Projekte, technologische Entwicklungen und strategische Perspektiven zusammengeführt“, sagt Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck. Jérôme Riff, Geschäftsführer von Alpexpo, ergänzt: „Damit schafft 3CS einen Rahmen für gezielten internationalen Austausch und für praxisnahe Einblicke in ein dynamisch wachsendes Marktsegment.“
Internationale Projekte und wissenschaftliche Einordnung
Das Programm bündelt unterschiedliche Perspektiven: Den Auftakt macht Salah Regan von der International Association of Public Transport (UITP) mit einem Überblick zur Rolle von Seilbahnen im urbanen Verkehr. Anschließend beleuchtet Alexandre Magny (GART) die verkehrspolitische Einbindung solcher Systeme.
Wissenschaftliche Einordnung liefert Stephan Tischler von der Universität Innsbruck mit aktuellen Studien zu Potenzialen und Grenzen seilbahnbasierter Mobilität. Ergänzt wird das Programm durch Praxisbeispiele aus Frankreich: Benjamin Croze (Île-de-France Mobilités) präsentiert das Projekt „Câble 1“ im Großraum Paris, Francis Grass (Tisséo Ingénierie) das urbane Seilbahnsystem Téléo in Toulouse.
Plattform für ein wachsendes Marktsegment
3CS reagiert auf den steigenden internationalen Bedarf an alternativen Mobilitätslösungen im urbanen Raum. Nach der Premiere auf der INTERALPIN 2025 ist Grenoble die zweite Station des Formats, das künftig alternierend in Innsbruck und Grenoble stattfinden soll.
Unterstützt wird die Plattform von Industriepartnern wie Doppelmayr und POMA. Ziel ist es, die Entwicklung urbaner Seilbahnsysteme international zu vernetzen und den Austausch zwischen allen relevanten Akteuren zu fördern.
