Insgesamt werden 31 Panoramagondeln mit jeweils acht Plätzen eingesetzt. | © bartholet
Beim Bau der neuen 8er-Gondelbahn Jinding–Alimali im Westen Chinas ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Sämtliche mechanischen Komponenten in den Stationen und entlang der Strecke sind mittlerweile montiert. Damit rückt die geplante Inbetriebnahme zur kommenden Wintersaison näher.
Aktuell konzentrieren sich die Arbeiten auf den Seilzug sowie parallel auf Elektroinstallationen und Verkabelungsarbeiten in der Bergstation. Anschließend sollen die mechanischen Komponenten feinjustiert und die Anlage auf die abschließenden Tests vorbereitet werden. Die behördliche Abnahme ist für Mitte November vorgesehen.
1.500 Personen pro Stunde
Die rund 1,4 Kilometer lange Gondelbahn verbindet die auf etwa 2.127 Metern gelegene Talstation mit der Bergstation auf rund 2.359 Metern. Für die Strecke benötigt die Bahn weniger als fünf Minuten.
Insgesamt werden 31 Panoramagondeln mit jeweils acht Plätzen eingesetzt. Die Anlage ist für eine Förderleistung von bis zu 1.500 Personen pro Stunde ausgelegt.
Die neue Verbindung erschließt den Aussichtspunkt Jinding und verbessert zugleich den touristischen Zugang zur Region rund um den Sayram-See und das Guozigou-Tal.
Neue Infrastruktur für wachsende Tourismusregion
Der Jinding-Berg liegt im südöstlichen Teil von Guozigou. Von dort eröffnet sich der Blick sowohl auf den nördlich gelegenen Sayram-See als auch auf die Guozigou-Brücke im Süden.
Die Region hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt als touristisches Reiseziel positioniert. Mit der neuen Gondelbahn wird die Infrastruktur nun weiter ausgebaut und der Zugang zu den höher gelegenen Aussichtspunkten erleichtert.
Nach erfolgreichem Abschluss der technischen Prüfungen und der behördlichen Abnahme soll die 8er-Gondelbahn rechtzeitig zur Wintersaison 2026/27 erstmals Fahrgäste befördern.
