2015 war ein Jahr, in dem die Seilbahnwirtschaft des Alpenraumes sich trotz ungünstiger ökonomischer Rahmenbedingungen wieder einmal als wirtschaftliche Festung sowie als Rückgrat und „Leithammel“ des Tourismus erwiesen hat.
2015 war ein Jahr, in dem die Seilbahnwirtschaft des Alpenraumes sich trotz ungünstiger ökonomischer Rahmenbedingungen wieder einmal als wirtschaftliche Festung sowie als Rückgrat und „Leithammel“ des Tourismus erwiesen hat.
In nicht wenigen Fällen grenzt es an ein Wunder, dass in manchen Bereichen der Wirtschaft nach wie vor eine, wenn auch „schaumgebremste“ Investitionsbereitschaft besteht.
Ein Streitfall über den Ausbau einer Wasserstraße in Deutschland führte kürzlich zur EuGH-Entscheidung C 461-13, die Umweltschützer beson-ders freut, deren Auswirkungen aber für Kopfzerbrechen bei Projekt-werbern sorgt.
Viel zu selten funktioniert in der Praxis eine Partnerschaft von größeren Seilbahnunternehmen mit kleinen Schleppliftbetrieben in Dörfern und talnahen Gebieten, die Übungswiesen bzw. kurze oder mittellange Skipisten anbieten, mangels...
Ein Sommer, der keiner war oder doch? Immerhin brach vielerorts der reine Ausflugstourismus durch die Wetterkapriolen massiv ein.
Immer öfter, dazu auch doktrinär und destruktiv, zeigt unser Wohlstand eine fatale Tendenz, die sich am besten mit „Nein(d)- und Verhinderungsgesellschaft“ umschreiben lässt. Es gibt sie nahezu in allen Bereichen und geht bis zur bewussten...
An einer Konferenz der Alpenregionen sind Ende Juni dieses Jahres in Trient die laufenden Arbeiten zu einer Strategie für den Alpenraum zur Kenntnis genommen worden.
Die einzelnen nationalen Seilbahnverbände haben zwar eine „heimatliche Plattform“ in der FIANET, zumindest versammeln sie sich dort gelegentlich, um ihre technischen und ökonomischen Problemthemen, meist intern und ohne öffentliche Wahrnehmung, zu...
Ein untypischer Winter in den Nordalpen mit wenig Schnee, zu hohen Temperaturen und späte Ostern – eigentlich ein Mix für Katastrophenstimmung –, aber es war trotzdem nicht die schlechteste Saison, manche konnten sogar etwas zulegen.
Auf dem für Politik, Wirtschaft und Medien traditionell stets stark besuchten Neujahrsempfang der Tiroler Industriellenvereinigung platzte diesmal dem sonst eher besonnenen Präsidenten Reinhard Schretter der Kragen:
Der Winter ist so gut wie vorbei, und mit einiger Sicherheit lässt sich sagen, dass er kaum wo in Österreich berauschend ausgefallen ist.
Wer heute noch größere Erschließungsprojekte plant, hat es meist nicht mehr leicht. Selbst in touristischen Hochburgen ist die uneingeschränkte Zustimmung zu Seilbahnprojekten keine Selbstverständlichkeit mehr.
Auch Südtirol forciert den Schneesport-Nachwuchs!
Auf der Seegrube, hoch über Innsbruck, sorgten gelbe Ballons für Aufsehen. Sogar über die Landung Außerirdischer wurde gemunkelt. Mittlerweile wurden die Ballons abtransportiert und an ihrer Stelle entstand die größte Schnee-Disco im Alpenraum.
Das bekannte Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos hat kürzlich ein reich illustriertes und interessantes Buch herausgegeben zum Thema „Schnee“. Es ist im Primus Verlag erschienen.
Pünktlich zu Saisonbeginn kommt der alpine Skisport wieder ins Gerede. Die Skierzeuger beklagen den geringen Absatz und wollen die Sponsorbeiträge für den Rennsport deutlich reduzieren.
Nach dem Rekordwinter 2012/13 brachten, trotz eines verregneten und relativ kühlen Sommerstarts, mehrere „Bilderbuchwochen“ dem alpinen Bergsommer noch respektable Ergebnisse.
Österreichs Bergbahnen sind ein wichtiger Mitspieler im Sommertourismus geworden.
Die Seilbahnwirtschaft, in den alpinen Regionen „Zugpferd“ für Tourismus und Wohlstand im Winter und Sommer, steht wieder einmal vor umweltpolitischen Herausforderungen, um nicht zu sagen „Querschlägen“.