Geschäftsleitung Garaventa AG, v.l.n.r. Samuel Kaufmann, Heinz Kieliger, Marcel Nussbaumer, Arno Inauen, Philipp Meili, Iwan Bissig, Markus Rogenmoser, Benedikt Wittwer, Sebi Lüönd | © Garaventa AG
Die Garaventa AG hat die Frey AG Stans per 1. April 2026 vollständig integriert. Damit werden zwei Unternehmen organisatorisch zusammengeführt, die bereits seit Jahren eng kooperieren. Innerhalb der Doppelmayr Gruppe entsteht so eine erweiterte Einheit mit rund 540 Mitarbeitenden.
Die bisherigen Standorte von Frey in Stans/Oberdorf und Sion bleiben bestehen und werden als Zweigniederlassungen weitergeführt. Auch laufende Projekte und Kundenbeziehungen sollen unverändert fortgeführt werden.
Technologien werden in Portfolio integriert
Mit der Integration werden insbesondere Kompetenzen im Bereich Seilbahnsteuerung und Energiesysteme gebündelt. Frey Stans galt bislang als Spezialist für Steuerungstechnologie und technische Lösungen im Seilbahnbau.
„Mit dem Zusammenschluss von Frey Stans und Garaventa schaffen wir eine starke, zukunftsorientierte Einheit. Unsere Kunden erhalten gebündeltes Know-how, unsere Mitarbeitenden spannende Entwicklungsmöglichkeiten und unsere Innovationskraft wird weiter gestärkt“, sagt Arno Inauen, CEO Garaventa AG.
Künftig fließen Technologien wie die Connect-Steuerung oder das Energiespeichersystem ESFOR direkt in das Garaventa-Portfolio ein. Die Marke „Frey Stans“ wird hingegen nicht weitergeführt.
Fokus auf integrierte Lösungen und Service
Ein zentrales Ziel des Zusammenschlusses ist die engere Verzahnung von Projektmanagement, Entwicklung, Kundendienst und IT. Damit will das Unternehmen verstärkt ganzheitliche Lösungen aus einer Hand anbieten.
Besonders der After-Sales-Bereich soll weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig schafft die Integration die Grundlage für die Weiterentwicklung digitaler Anwendungen und effizienterer Projektabläufe.
Strategischer Schritt innerhalb der Doppelmayr Gruppe
Mit der vollständigen Integration reagiert Garaventa auf steigende Anforderungen an Systemintegration und Service im internationalen Seilbahnbau. Der Schritt stärkt die Position innerhalb der Doppelmayr Gruppe und unterstreicht den Trend zur Bündelung von Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
